XI. Silvestervortrag

GA 209/1921-12-31/p011 ·1921-12-31 · original (original)
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Das ist nun das Wesentliche, daß im Menschheitsfortschritt an die Stelle dieses Schauens von geistig-seelischen Elementarwesenheiten in der Außenwelt und auch im Inneren des Menschen das getreten ist, was wir heute die entseelte Natur nennen können, was wir, wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf, den bei der Innenschau durchsichtigen Menschen nennen können. Wenn wir heute nach dem Innerenblicken, erblikken wir nur die Reminiszenzen an die äußere Welt in Form der Erinnerungsvorstellungen. Alles übrige bleibt dem Menschen so unsichtbar, wie ein völlig durchsichtiger Körper unsichtbar bleibt. Schaute der alte Mensch in sein Inneres hinein, dann war ihm dieses nicht so geistig durchsichtig. Er sah eben geistig-seelische Wesenheiten in seinem Inneren.

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