Westen, Osten und Mitte
Nur in Parenthese soll gesagt werden, daß es jetzt gerade charakteristisch ist, daß aus der Unbefriedigtheit der Menschen, die aus dem ganzen Chaotischen unseres Geisteslebens heraus erwächst, die Romanschriftsteller anfangen, in Interjektionen zu schreiben. Man kann es heute schon antreffen, und ich zitiere dabei nicht, sondern ich charakterisiere nur, wie es sein könnte. [Es wird an die Tafel geschrieben.] Man kann heute schon in irgendeinem Prosawerke etwa finden: «Ah! Oh! Au! Jeh!», und dann beginnt es: «Wer» - dann kommen wieder einige Interjektionen. Wenigstens manche neuere Romanprodukte zeigen, daß wir auf diesem Wege sind. Sie sind symptomatisch nicht ohne Bedeutung. Das sei nur in Parenthese gesagt.
Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/210/1922-01-07/p019.json
Cite:
Cite:
GA 210/1922-01-07/p019 · edition original