{"corpus":"steiner","locus":"GA 210/1922-02-11/p007","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Will man das, was da im Bewußtsein lebte, noch genauer beschreiben, so muß man sagen, die Eingeweihten der Mysterien dachten sich: Der Fürst dieser Welt hat seinen hauptsächlichsten Einfluß auf die physische Leiblichkeit des Menschen; diese steht ganz in seiner Botmäßigkeit, und er fühlt sich als Herr dieser physischen Leiblichkeit des Menschen. Nicht konnte er sich als Herr dessen fühlen, was die ätherische und astralische Wesenheit des Menschen, also der Lebensleib und das Seelische waren. Diesen Lebensleib und das Seelische sah man unter dem Einflusse einer außerirdischen Wesenheit stehen; da sah man schon immer die Kräfte der Christus-Wesenheit in den Menschen einfließen. Nur konnte der Mensch das, was von der Christus-Wesenheit in ihn einfließen sollte, überhaupt nicht durch die Kräfte seiner Seele erhalten, sondern nur dadurch, daß er sich an dasjenige wandte, was der Mysterieneingeweihte bekam, nachdem er in der entsprechenden Weise vorbereitet war. Man stellte sich die Mysterien eben so vor, daß durch sie das Außerirdische gewissermaßen aufgefangen und zu dem Menschen geleitet wurde. So daß sich der Fürst dieser Welt sagte: Hier auf dieser Erde bin ich Herr. Hier aus dieser Erde zieht der physische Leib des Menschen seine Kräfte, und zu diesen Kräften des physischen Leibes gehört auch der menschliche irdische Verstand. Da bin ich Herr. Hier auf dieser Erde macht mir nichts meine Herrschaft streitig. Es fließt ein auf diese Erde das Außerirdische auf dem Umwege durch die Mysterien. Das will ich dulden.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Alte und neue Einweihungsmethoden I","site_heading":null,"date":"1922-02-11","location":null,"word_count":237,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/210/1922-02-11/p007","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/210/1922-02-11/p007"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/210/1922-02-11/p007","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}