Der menschliche Organismus in seiner Dreigliedrigkeit und die wiederholten Erdenleben

GA 210/1922-02-18/p003 ·1922-02-18 · original (original)
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Wenn wir uns erinnern an das gestern Gesagte, so tritt vor unsere Seele als das Wesentliche hin, daß aus geistig-seelischen Gebieten durch Konzeption und Geburt gewissermaßen heruntersteigt in die physisch-sinnliche Welt einerseits das, was innerlich noch lebendige Geistwelt hat, die sich dann abschattet, abdämpft zu der Gedankenwelt, die der Mensch dann in sich trägt; und andererseits das, was das Seelisch-Geistige durchzieht, und was ich im wesentlichen als einen Furchtzustand charakterisiert habe. Ich habe dann auseinandergesetzt, wie das noch in sich lebendige Geistige sich eben zu Gedankenhaftem metamorphosiert, aber gewissermaßen wie einen lebendigen Rest des vorgeburtlichen Lebens etwas in dieses Erdenleben hereinschickt, was im menschlichen Mitgefühl lebt, so daß wir im menschlichen Mitgefühl tatsächlich etwas haben, das die Lebendigkeit des Vorgeburtlichen in unserer Seele in sich enthält.

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