V. Das Wesen des Menschen und sein Ausdruck in der griechischen Kunst

GA 211/1922-03-31/p004 ·1922-03-31 · original (original)
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Stellen wir uns einmal vor Augen, wie wir etwa diese vier Glieder der menschlichen Wesenheit charakterisieren können. Der physische Leib ist ja das, was dem Menschen dadurch zukommt, daß gewissermaßen die Erdenkräfte für ihn arbeiten. In der Zeit, die der Mensch durchmacht zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, hat er es ja nicht mit diesem physischen Leib zu tun. Aus den Bemerkungen, die ich in den unmittelbar vorangehenden Vorträgen gemacht habe, haben wir gesehen, daß die menschliche Wesenheit, wenn sie heruntersteigt aus geistig-seelischen Gebieten zu einer physischen Verleiblichung, gewissermaßen geistig abgestorben ist und ihre Kraft in Innerlichkeit wiederum gewinnen muß durch das Untertauchen in die physische Leiblichkeit. Diese physische Leiblichkeit selber aber wird gewissermaßen aus den Kräften der Erde heraus geboren und verbindet sich mit dem, was aus der geistig-seelischen Welt herunterkommt. Aber kurze Zeit, bevor der Mensch zur physischen Erdenverkörperung gelangt, hat er auch noch nicht den Bildekräfte- oder Ätherleib. Dieser wird ebenso erst mit der menschlichen Wesenheit verbunden für das Erdendasein wie der physische Leib. Nur hat dieser ganzeBildekräfte- oder Ätherleib ein anderes Verhältnis zum Weltenall als der physische Leib.

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