V. Das Wesen des Menschen und sein Ausdruck in der griechischen Kunst
Es gab innerhalb der griechischen Entwickelung eine Zeit, wo man das recht lebendig empfunden hat, daß der Mensch jeden Morgen Kräfte entwickeln muß, um starken Besitz von seinem physischen Leib zu nehmen. Der Grieche hat eine gewisse Befriedigung gehabt an dem Besitz seines physischen Leibes, und da er gewußt hat: jeden Morgen muß neu Besitz ergriffen werden vom physischen Leib, so hat er das Bedürfnis empfunden, die Kräfte, welche Besitz ergreifen können vom physischen Leib, und auch diejenigen, welche den astralischen Leib stark machen, zu verstärken, um sich den Ätherleib jeden Morgen wiederum ähnlich zu machen.
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GA 211/1922-03-31/p014 · edition original