V. Das Wesen des Menschen und sein Ausdruck in der griechischen Kunst
Nehmen wir an, der Mensch verfällt einer Lungenkrankheit. Sein Ich und sein astralischer Leib sind nicht richtig in den Ätherteil der Lunge und in den physischen Teil der Lunge eingeschaltet. Was bei der Heilung vorgeht, ist wiederum die richtige Einschaltung. Und die Krisis besteht eben darin, daß außerhalb der richtigen Einschaltung das Ich und der astralische Leib die Kraft bekommen, sich nachher wieder richtig einzuschalten. Das, was da in der Krankheit in einer äußerlichen Weise vor sich geht, das sah der Grieche fortwährend in einer innerlichen Weise in dem Menschen vor sich gehen.
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GA 211/1922-03-31/p020 · edition original