Achter Vortrag

GA 212/1922-05-28_02/p012 ·1922-05-28 · original (original)
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Nun, meine lieben Freunde, denken Sie nicht, daß Sie jetzt mit dem gewöhnlichen Ich-Bewußtsein der Gegenwart sich gleich einem Yogi halten dürfen! Das wäre ein großer Fehler. Es ist nämlich ein Unterschied, ob man durch eigene menschliche Anstrengung sich zu etwas hinaufarbeitet, oder ob man es als eine Selbstverständlichkeit hat. Wenn man sich so wie der Yogi zum Selbstbewußtsein erst hinaufarbeiten mußte, dann nahm man durch diese innere Übung teil an den großen, gewaltigen Weltenprozessen und Weltengesetzmäßigkeiten. Wenn man einfach in die Sphäre des Selbstbewußtseins hineinversetzt wird, so ist das nicht der Fall. Stehen auf einer Stufe der Menschheitsentwickelung bedeutet durchaus nicht dasselbe, wie diese Stufe durch innere Übungen erringen.

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