{"corpus":"steiner","locus":"GA 212/1922-05-28_02/p019","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Die Luftwesen sind vorzugsweise solche Wesen, welche zu einer höheren Fähigkeit ausgebildet haben, was wir in unserem Wollen haben. Es ist ja sehr schön, wenn der Chemiker ausfindig macht, welches das Atomgewicht des Wasserstoffes, des Sauerstoffes, des Stickstoffes ist, wie sich Wasserstoff und Sauerstoff verbinden, wie man sie wiederum analysiert, wie man das Wasser zum Beispiel analysiert oder den Chlorkalk oder dergleichen. Das ist alles sehr schön, aber hinter all dem leben eben geistig-elementarische Wesenheiten. Und aneignen wird sich der Mensch müssen eine Erkenntnis von den Eigentümlichkeiten gerade dieser elementarischen Welt. Denn in der Zeit, in der der Mensch den Intellekt ausgebildet hatte, da waren diese elementarischen Wesenheiten gewissermaßen ein wenig aufs Trockene gesetzt. Die Menschheit bildete, wie gesagt, seit dem ersten Drittel des 15. Jahrhunderts bis zu dem Ende des 19. Jahrhunderts den Intellekt aus, und indem innerhalb der menschlichen Kultur der Intellekt eine schöpferische Rolle spielte, konnten diese Wesenheiten nicht viel machen, die da in den Elementen leben. Dadurch, daß sich die Elementarwesen des Festen gewissermaßen zurückhalten mußten und den Intellekt den Menschen überlassen mußten, dadurch hielten diese Wesenheiten auch die anderen Elementarwesen, die Wesenheiten des Flüssigen und des Luftförmigen zurück. Aber jetzt, wenn die Menschheit in der Zeit, in der der Intellekt in die Dekadenz kommt und er kommt in die Dekadenz, wir leben schon in dem Zeitalter, wo der Verfall des Intellekts in der zivilisierten Welt beginnt —, wenn jetzt die Menschheit sich nicht öffnet der aus dem Geistigen hereinkommenden Strömung des Spirituellen, dann wird durch diese Stumpfheit der Menschheit gegenüber der spirituellen Strömung dasjenige entstehen können, was heute schon deutlich bemerkbar ist, daß diese elementarischen Wesenheiten eine Art Union schließen, sich zusammenschließen und sich unter die Führung der ja vorzugsweise intellektualistischen Macht, unter die Führung Ahrimans stellen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Achter Vortrag","site_heading":null,"date":"1922-05-28","location":null,"word_count":292,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/212/1922-05-28_02/p019","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/212/1922-05-28_02/p019"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/212/1922-05-28_02/p019","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"unit_kind":{"kind":"second_translation","base_unit":"GA 212/1922-05-28","note":"A second English translation of the same lecture as 1922-05-28.","same_lecture_as":"GA 212/1922-05-28"}}