Fünfter Vortrag

GA 214/1922-08-05/p019 ·1922-08-05 · original (original)
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Es ist nun möglich, daß wir in unser Erleben das hineingebracht haben, was ich das Christus-Bewußtsein nenne. Dann blicken wir nach dem Tode zurück, und wir sehen, daß wir uns im Leben mit Realität verbunden haben, daß wir nicht bloß abstrakt gelebt haben. Die Perspektive hört auf, die Realität steht da. Sind wir aber beim bloßen abstrakten Erleben geblieben, dann steht freilich auch die Wirklichkeit da, aber wir haben im Erdenleben Luftschlösser gebaut. Wir haben etwas gebaut, was keine Festigkeit in sich hat. Mit dem intellektuellen Erkennen und Wissen kann man allerdings bauen, aber die Sache hat keine Festigkeit, ist brüchig.

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