Sechster Vortrag

GA 214/1922-08-06/p031 ·1922-08-06 · original (original)
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Und so sehen wir, daß Oswald Spengler mit einer verwuselten Darstellung des Pflanzlichen beginnt, weil er eigentlich doch über die Art und den Charakter der gegenwärtigen Erkenntnis, die innig zusammenhängt mit der Entwickelung des maschinellen Lebens, gar keinen Begriff hat, weil ihm das Denken nur eine Abstraktion bleibt, und er deshalb auch die Funktion des Denkens im Maschinellen nicht verspüren kann. Das Denken wird da ganz und gar zum wesenlosen Bilde, damit der Mensch im maschinellen Zeitalter um so mehr zum Wesenhaften werden könne, seine Seele, seinen Geist durch den Widerstand gegen das Maschinelle aus sich selber hervorrufen könne. Das ist die menschliche Bedeutung, das ist die Weltentwickelungsbedeutung des maschinellen Lebens!

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