Elfter Vortrag
Nicht als ob der Mensch so aufzufassen wäre, daß er jede Nacht die Größe des Kosmos mit seinem astralischen Leibe annehmen würde — das wäre ein Übertriebenes, wenn man das behaupten wollte -, allein der Mensch wächst in den Kosmos hinein jede Nacht. Geradeso wie wir hier mit den Pflanzen, mit den Mineralien, mit der Luft zusammenhängen, so hängen wir während der Nacht mit den Bewegungen der Planeten und mit den Konstellationen der Fixsterne zusammen. Der Sternenhimmel wird vom Einschlafen bis zum Aufwachen geradeso unsere Welt, wie die Erde unsere Welt im Wachzustande ist.
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GA 214/1922-08-30/p010 · edition original