Elfter Vortrag

GA 214/1922-08-30/p017 ·1922-08-30 · original (original)
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Das Erleben nun, das auf diese Weise zustande kommt, das ist für diese Herzenswahrnehmung, von der ich gesprochen habe, etwas, wovon man sagen kann: Es ist mit einer ziemlichen Ängstlichkeit verbunden. Bei fast allen Menschen mischen sich gewisse Empfindungen spiritueller Art von Ängstlichkeit in dieses Erleben hinein, und insbesondere dann, wenn zurückleuchtet und zurücktönt von dem menschlichen Ätherleib dasjenige, was kosmisch erlebt wird. Wenn also zum Beispiel dasjenige zurückstrahlt, was von Jupiter und Venus bewirkt wird durch ihr besonderes Verhältnis, auf das ich jetzt hingewiesen habe, indem Ihnen ein Strahl — der aber sehr vielsagend ist für Ihre Herzenswahrnehmung — zurückkommt von der menschlichen Stirne, und ein anderer Strahl seinen Ton und sein Licht damit vermischt, der aus der Gegend unter dem Herzen kommt, dann entsteht diese Ängstlichkeit für die Herzenswahrnehmung, von der zunächst gesprochen werden muß, und in der jede Seele, die nicht ganz verhärtet ist, eigentlich im Schlafe zu sich sagt: Der Weltennebel hat mich aufgenommen. — Es ist wirklich etwas gleich dem Selbst-so-Dünnwerden wie der Weltennebel, und ein Schwimmen als Weltennebelwolke in dem Weltennebel drinnen. So ist zunächst das unmittelbare Erlebnis nach dem Schlafe.

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