Elfter Vortrag
So erlebt der Mensch im Grunde jede Nacht zwischen dem Einschlafen und dem Aufwachen; er erlebt dieses aus seiner Verwandtschaft mit dem Kosmos als Seele und Geist. So wie er durch den physischen und den Ätherkörper mit der Erde verwandt ist, so ist er mit seiner Seele und seinem Geist und seinem astralischen Leibe dem Kosmos verwandt. Der Mensch würde nun, wenn er sich getrennt hat von seinem physischen und Ätherleibe und so hinausgewachsen ist in die kosmische Welt, in sich eine starke Verwandtschaft gewissermaßen zu ihr fühlen in seinem innerlichen Bild-Erleben, das ihm zurückstrahlt von dem, was im Bette liegengeblieben ist; eine starke Tendenz würde er fühlen, weiter über den Tierkreis hinauszuleben.
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GA 214/1922-08-30/p032 · edition original