Elfter Vortrag

GA 214/1922-08-30/p051 ·1922-08-30 · original (original)
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Sehen Sie an, wie wenig eigentlich der Grieche noch — der Orientale hatte sie gar nicht — von dem hat, was wir Geschichtserkenntnis nennen. Ihn interessiert ja viel mehr, was damals war, als die Erde gewissermaßen im Kosmos sich bildete, dann, als die inneren Erdenkräfte, die titanischen Kräfte andere Kräfte bekriegten, worauf der Grieche als auf große, gewaltige spirituelle Kräfte hinwies, die den irdischen Verhältnissen zugrunde liegen, in die der Mensch hineinversponnen ist. Wir in der neueren Zeit sind darauf angewiesen, die Geschichte zu verstehen, hinweisen zu können, daß der Mensch ausgegangen ist von einem alten, traumhaften Hellseherzustand, daß er jetzt zu seinem intellektualistisch gefärbten und nur vom Mythischen tingierten Bewußtsein gekommen ist, aus dem er sich wieder herausarbeiten muß zum Hineinschauen in die geistige, in die spirituelle Welt.

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