Imaginative, inspirierte und intuitive Erkenntnismethoden
So fühlt man den astralischen Kosmos. Was man hier in der physisch-sinnlichen Welt nur seiner Außenseite nach hat, das erkennt man jetzt wieder in seinem geistigen Dasein, wesenhaft. Und man erlangt auch eine Anschauung von der inneren Wesenheit des menschlichen Organismus, sowohl der ganzen Form des menschlichen Organismus wie der Formen der einzelnen Organe, Lunge, Herz, Leber und so weiter. Denn alles, was dem menschlichen Organismus Form und Leben gibt, das rührt nicht bloß — das sieht man jetzt - von dem her, was draußen im physischen Kosmos um uns herum ist und tätig ist, sondern es rührt von dem her, was innerhalb dieses physischen Kosmos als geistige Wesenheiten — als Sonnenwesenheit, Mondwesenheit, als Tier- und Pflanzenwesenheiten — das physische Geschehen und das ätherische Geschehen durchseelt und durchgeistigt, und was dann so wirkt, daß es dem menschlichen Organismus Leben und Form gibt. Man begreift die Form und das Leben des physischen Organismus erst dann, wenn man zur Inspiration aufgestiegen ist.
Cite:
GA 215/1922-09-08/p021 · edition original