Christus in seinem Zusammenhang mit der Menschheit

GA 215/1922-09-12/p003 ·1922-09-12 · original (original)
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Es wurde gestern versucht, auseinanderzusetzen, wie der Übergang des Menschen aus der geistigen Welt, in der er selber als ein geistig-seelisches Wesen im vorirdischen Dasein verweilt, in diese physische Erde ist. Dieses Verständnis des ewigen Wesenskernes des Menschen aus der Anerkennung des vorirdischen Daseins ist nun durchaus notwendig, wenn man das ganz wesenhafte Eingreifen des Christus und des Mysteriums von Golgatha in die Entwickelung der Erdenmenschheit sich vor die Seele stellen will. Denn man muß, um zu einem Verständnis des eigentlichen Wesens des Mysteriums von Golgatha zu kommen, doch verfolgen können, wie mit diesem Ereignis ein Wesen der geistigen Welten, der Christus, aus außerirdischen Regionen in das Erdendasein selbst herabgestiegen ist als eine Wesenheit, die vorher nur in denjenigen Regionen war, in denen wir selbst unser vorirdisches Dasein zubringen, wie diese Wesenheit dann heruntergestiegen ist und in dem Menschen Jesus eine irdische Gestaltung und ein irdisches Wirken angenommen hat.

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