Das Schicksal des Ich-Bewußtseins im Zusammenhang mit dem Christus-Problem
So ist das Wechselgeschehen zwischen Wachen und Schlafen auch dadurch zu charakterisieren, daß man sagt: Während des Wachens setzen die astralischen Kräfte die menschliche Kopforganisation fortwährend dem Sterben aus. In dem Moment, wo — wenn man so sagen darf — diese Tätigkeit der abbauenden astralischen Kräfte aus dem latenten Zustande in den realen Zustand übergehen würde, in diesem Moment tritt der Schlaf ein. Das imaginative Bewußtsein der modernen Initiationserkenntnis kann diesen Tatbestand an dem Aussehen des ätherischen Organismus des Menschen während des Wachens und während des Schlafens bemerken.
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GA 215/1922-09-14/p009 · edition original