Das Schicksal des Ich-Bewußtseins im Zusammenhang mit dem Christus-Problem

GA 215/1922-09-14/p010 ·1922-09-14 · original (original)
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Während des Wachens wird der ätherische Leib, der als ein Geistgeschehen den physischen Leib des Menschen durchdringt, für die Kopforganisation immer undifferenzierter. Man hat also im wachen Menschen einen ätherischen Organismus vor sich, der stark innerlich differenziert, mit komplizierten Gestaltungen ausgerüstet in denjenigen Partien des physischen Organismus ist, wo die Lunge, die Leber, der Magen sitzen, wo die Gliedmaßen sitzen. Dort ist der ätherische Organismus innerhalb des Wachlebens vielgegliedert. In der Kopforganisation dagegen wird während des Wachlebens, je länger das wache Leben dauert, der Ätherleib immer undifferenzierter und undifferenzierter. Er wird zuletzt einfach wie eine gleichförmige Wolke im Kopfe, weil die aufbauenden Kräfte, die sonst in diesem Ätherorganismus sind, ihre Bedeutung verlieren und die abbauenden Kräfte des astralischen Organismus im Wachzustande ersterbend auf die Kopforganisation wirken.

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