Das Schicksal des Ich-Bewußtseins im Zusammenhang mit dem Christus-Problem

GA 215/1922-09-14/p021 ·1922-09-14 · original (original)
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Da aber die Menschenseele eine Einheit ist, wird mitgezogen in das Kosmisch-Ätherische das Astralische des Menschen und die Ich-Wesenheit. Immer mehr und mehr leuchtet in der Menschenseele als ihr Inneres die kosmisch-ätherische Bewußtheit auf. Aber gegenüber diesem mächtigen, großen kosmischen Bewußtsein bildet der eigene Ätherleib des Menschen nur ein ganz kleines, und in diesem ganz kleinen Ätherischen lebt eigentlich der Weltenäther darinnen. Daher ist es, daß die eigenen ätherischen Menschenerlebnisse, die zusammengehalten wurden immer wieder und wieder durch die physische Organisation, nun in dem großen Weltenmeere des Ätherischen mit dem kosmischen Bewußtsein keine Bedeutung mehr haben. Das heißt aber nichts anderes als: dieser ätherische Menschenorganismus löst sich sehr bald nach dem Tode auf. Der Mensch behält jetzt mit dem kosmischen Bewußtsein, das er sich errungen hat, seine astralische Organisation und seine Ich-Wesenheit zurück.

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