Das Schicksal des Ich-Bewußtseins im Zusammenhang mit dem Christus-Problem

GA 215/1922-09-14/p022 ·1922-09-14 · original (original)
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Aber in dieser astralischen Organisation ist die Nachwirkung desjenigen, was diese astralische Organisation im physischen Erdendasein innerhalb des physischen Leibes erlebt hat. Ich habe ja gekennzeichnet, wie ein Teil der astralischen Organisation gewissermaßen den kosmischen Charakter beibehält, indem er sich nur lose vereinigt mit dem Atmungs- und Zirkulationsrhythmus. Jetzt, nachdem die physischen Organe des Atmungs- und Zirkulationsrhythmus abgeworfen sind, lebt aber dasjenige weiter, was während des physischen Erdendaseins sich da mit dem physischen Atmungs- und physischen Zirkulationsvorgang herausgebildet hat als Menscheninneres mit moralischer Qualitätswertung. Das lebt sich also, durchsetzt von kosmischem Bewußtsein, nach dem Tode aus. Das, was während des Erdendaseins seinen Abglanz hatte in der physischen Atmung, in der physischen Blutzirkulation, das lebt in einem kosmischen Rhythmus sich aus nach dem Tode. Ein Rhythmus ist wieder da, aber ein Rhythmus, durch den der Mensch fühlt dasjenige waltend, was er sich aus dem irdischen Dasein mitgebracht hat an moralischer Qualitätenwertung. Er fühlt seinen astralischen Inhalt als moralische Qualitäten, wie sie im physischen Erdenleben gut oder böse geworden sind, weise oder töricht. Das ist gewissermaßen ein innerer Pulsschlag.

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