{"corpus":"steiner","locus":"GA 215/1922-09-14/p039","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wie dann dasjenige, was nun auch in der Menschenseele ist und für das gewöhnliche Bewußtsein sich in dem Willen auslebt, durch den Tod hindurchgeht und zwischen Tod und neuer Geburt die Keimanlage zu gewissen Kräften werden kann, die erst im nächsten Erdenleben zum Ausdruck kommen, wie sich das Menschenschicksal, das man früher Karma genannt hat, hindurchlebt von Erdenleben zu Erdenleben, das wird die Betrachtung des nächsten Vortrages sein, die zu der heutigen Betrachtung der menschlichen Gedankenwelt und der menschlichen Gefühlswelt hinzufügen wird die Betrachtung der menschlichen Willenswelt. Da wird sich aber wiederum ergeben, wie mit Bezug auf den Willensteil der Mensch seine bedeutsame Beziehung entwickeln muß zu der Christus-Wesenheit und zu dem Mysterium von Golgatha, zu der ganzen christlichen Entwickelung. Und wie wir heute den Christus hineingestellt haben in die kosmologische Entwickelung, in die wahre kosmologische Erkenntnis, so wird es uns noch obliegen, in dem morgigen Vortrage den Christus hineinzustellen in eine erneuerte Religionserkenntnis.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Das Schicksal des Ich-Bewußtseins im Zusammenhang mit dem Christus-Problem","site_heading":null,"date":"1922-09-14","location":null,"word_count":154,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/215/1922-09-14/p039","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/215/1922-09-14/p039"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}