Das Erleben des Willensteils der Seele

GA 215/1922-09-15/p023 ·1922-09-15 · original (original)
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Dann aber kommt es so, daß wir immer mehr und mehr hingenommen werden von unserem Bewußtsein, das sich eingelebt hat in die kosmisch-ätherische Welt. Und weil unser ätherischer Organismus jetzt nicht streng getrennt ist von der kosmisch-ätherischen Welt, so flutet er gewissermaßen in dieselbe hinaus. Und es ist so, wenn wir uns im Kosmisch-Ätherischen fühlen und wieder auf unseren ätherischen Leib zurückblicken, dann kommt er uns schon größer vor. Und so geht es weiter. Schließlich haben wir den ätherischen Organismus nicht mehr, und wir leben uns nun mit dem astralischen Organismus in den Kosmos und in unser kosmisches Bewußtsein hinein. Da tritt dann im Menschen das herauf, was ich als ein Wesen charakterisiert habe, das die realisierte Bewertung der moralisch-geistigen Qualität des Menschen darstellt. Mit diesem Wesen fühlt man sich behaftet. Man ist also ein Zusammenfluß dessen, was sich von einem in den Kosmos hineinlebt, und dessen, zu dem man immer wieder und wieder in den Erlebnissen nach dem Tode zurückkehren muß, des Wesens, das eigentlich unser moralisches Fazit darstellt.

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