Ansprache während der Breslau-Koberwitzer Tagung in Koberwitz am 17. Juni 1924

GA 217a/1924-06-17/p005 ·1924-06-17 · original (original)
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Die sapientia ruht in dem Salz. Und man fühlte in den Zeiten, in denen noch die Traditionen von der alten instinktiven hellseherischen Weisheit vorhanden waren, daß man in dem toten Salze, mit dem man sich die Knochen, auch das sonstige Gerüst bildete, schauen muß dasjenige, was einen als Menschen anders macht als diejenigen Wesen, die ringsherum sind, und die nicht in der Lage sind, durch leblose Gerüste genügend in sich aufzunehmen von dem, was geistiges Licht, was die sapientia ist. Aber wir leben wiederum in einer Zeit des Überganges, wo eben der junge Mensch fühlt, er finde auch in der Natur ringsherum gewissermaßen den Tod des Geistes, wenn er in dem Stil des letzten Jahrhunderts, mit den Traditionen des letzten Jahrhunderts sich dieser Natur nähert.

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