Geistige Zusammenhänge in der Gestaltung des menschlichen Organismus I
Also das erste, was wir ins Auge zu fassen haben, wenn wir sehen, sind Vorgänge im Ich und im astralischen Organismus. Beim Auge kommt in Betracht — sehen Sie sich nur einmal an, in welch komplizierter Weise das Auge in Betracht kommt -, daß der Mensch ein Nierensystem hat; ich zeichne es hier schematisch (dunkelblau). Dieses Nierensystem gehört zunächst dem physischen Organismus des Menschen an und hat in sich feste Bestandteile. Sie wissen, ich habe Ihnen öfter gesagt: der Mensch hat nicht so außerordentlich viel Festes, Mineralisches in sich. Er ist zu neunzig Prozent eigentlich eine Wassersäule. Aber er hat immerhin feste Bestandteile in sich. Diese festen Bestandteile schwimmen eigentlich fortwährend im Flüssigen, im Wäßrigen. So daß wir zu gleicher Zeit dieses Nierensystem als den Ausgangspunkt anzusehen haben von Wäßrigem, das nicht nur in der Absonderung vom Nierensystem vorhanden ist, sondern das durch den ganzen Organismus geht, unter anderem auch ins Auge heraufgeht.
Cite:
GA 218/1922-10-20/p007 · edition original