Geistige Zusammenhänge in der Gestaltung des menschlichen Organismus I

GA 218/1922-10-20/p008 ·1922-10-20 · original (original)
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Aber dieses Wäßrige, das da vom Nierensystem gewissermaßen ausstrahlt in den ganzen Organismus und auch bis ins Auge hineinstrahlt, das ist durchaus nicht ein totes Wäßriges, sondern das ist ein lebendes Wäßriges. Sie würden eine ganz falsche Vorstellung bekommen von dem, was im Menschen das Flüssige, das Wäßrige ist, wenn Sie sich innerhalb des lebendigen menschlichen Organismus vorstellen wollten (siehe Zeichnung, blau), daß man es da mit Wasser zu tun hat, so wie es im Bach fließt. Das ist nicht der Fall. Im Bach haben wir totes Wasser, im menschlichen Organismus haben wir lebendes Flüssiges. Es ist nicht nur die Plasmaflüssigkeit lebendig, es ist alles Flüssige im menschlichen Organismus lebendig. Und in diesem Flüssigen sind fein aufgelöst auch überall diese Ihnen früher schon genannten festen Bestandteile, die gewissermaßen auf den Wogen des Flüssigen fortgetragen werden, auch bis in die Augen hinein. Wiederum auf den Wogen der inneren Flüssigkeit strahlt der ätherische Organismus des Menschen in die Augen hinein. Im Auge begegnet sich jetzt zweierlei. Der ätherische Organismus des Menschen (blau) füllt das Auge aus, vom Auge den Sehnerv; und was jetzt in diese vom ätherischen Organismus ausgefüllte Flüssigkeit hineinströmt, das ist das astralische Bild, das im menschlichen astralischen Leibe entsteht (rot). Und dies hier (gelb) ist das, was durch das Ich entsteht. Das strömt da hinein; es strömt da auch weiter.

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Cite: GA 218/1922-10-20/p008 · edition original