{"corpus":"steiner","locus":"GA 218/1922-10-20/p015","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Zunächst ist das, was Ihnen einer sagt und was man liest, im Ich und im astralischen Leibe und will jetzt durch die Gehirnorganisation, durch die Hauptesorganisation zunächst in die Flüssigkeit eindringen und dann sich konsolidieren, eine Art mineralisches Gebilde, ein salzartiges Gebilde hervorrufen. Aber es ist gut, wenn die innere Strömung kommt und das zunächst auslöscht, so daß höchstens der Eindruck in die Flüssigkeit eindringt — da verschwimmt er aber — und es zunächst zu keinem festen Gebilde kommt. Dadurch, daß es zunächst zu keinem festen Gebilde kommt, bleibt die Sache bloß im astralischen Leibe. Jetzt schläft man die nächste Nacht. Da geht es mit dem astralischen Leibe und mit dem Ich heraus. Da verstärkt es sich etwas während des Schlafzustandes (siehe Zeichnung, rechts). Dann kommt es wieder mit dem Aufwachen herein (links), wird womöglich wieder ausgelöscht; und das geschieht in der Regel drei- bis viermal. Erst nach dem vierten Schlafe ist dann die auslöschende Kraft nicht groß genug mehr, und dann setzt sich das so fest, daß dieses plastische Gebilde, was da drinnen nicht mehr aufgelöst wird, die Grundlage für die Gedächtnisvorstellungen, für die Erinnerungen wird.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Geistige Zusammenhänge in der Gestaltung des menschlichen Organismus I","site_heading":null,"date":"1922-10-20","location":null,"word_count":187,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/218/1922-10-20/p015","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/218/1922-10-20/p015"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/218/1922-10-20/p015","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}