Geistige Zusammenhänge in der Gestaltung des menschlichen Organismus I

GA 218/1922-10-20/p028 ·1922-10-20 · original (original)
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Nehmen Sie das Auge. Im Auge breitet sich der Sehnerv einerseits aus, auf der anderen Seite aber Blutgefäße (siehe Zeichnung, rot). Dadurch, daß sich Blutgefäße ausbreiten, haben Sie den Stoffwechsel-Gliedmaßenorganismus im Auge. Dadurch, daß sich der Sehnerv ausbreitet, haben Sie den Sinnes-Nervenorganismus im Auge. Jetzt schauen Sie ins Auge hinein. Da besteht nämlich ein Verhältnis von eins zu vier im Auge zwischen den Vorgängen im Sehnerv, in der Netzhaut, und dem Blutschlagtempo. Im Auge vibriert fortwährend etwas ineinander, dessen Rhythmen sich verhalten wie eins zu vier. Und auf diesem Ineinandervibrieren zweier verschiedener Rhythmen beruhen

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Cite: GA 218/1922-10-20/p028 · edition original