Geistige Zusammenhänge in der Gestaltung des menschlichen Organismus I

GA 218/1922-10-20/p031 ·1922-10-20 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nehmen Sie einmal an, Sie laufen neben einem Wagen her. Wenn Sie gerade so schnell laufen wie der Wagen, dann werden Sie nichts spüren vom Wagen. Wenn Sie aber viermal langsamer gehen und doch den Wagen halten, dann werden Sie einen Zug verspüren. Der Wagen, der wird weitergehen, und Sie werden zurückhalten müssen, wenn Sie ihn verlangsamen wollen. Und so ist es im Auge drinnen, Dasjenige, was Funktion des Sehnerven ist, das will aufhalten diesen Rhythmus, der viermal schneller ist. Und in diesem Aufhalten, da bildet sich das, was dann die Wahrnehmung ist, die als Gesichtswahrnehmung auftritt, so wie Sie den Wagen spüren, wenn Sie viermal langsamer laufen; wenn Sie gleich schnell mit ihm laufen, spüren Sie ihn nicht.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/218/1922-10-20/p031.json
Cite: GA 218/1922-10-20/p031 · edition original