Exakte Erkenntnis Der Übersinnlichen Welten Im Sinne Der Anthroposophischen Geisteswissenschaft

GA 218/1922-11-17/p060 ·1922-11-17 · original (original)
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Sehen Sie, wenn man hier in der physischen Welt von einem Keime spricht, dann ist der Keim klein und entfaltet sich; nachher wird er eine große Pflanze oder ein großes Tier. Ich könnte auch von einem Geistkeim sprechen, den der Mensch ausbildet nach seinem physischen Leben auf Erden, nach dem Tode. Er arbeitet im Zusammenhang mit geistigen Wesenheiten aus den Geistkräften der Welt einen Geistkeim heraus für sein späteres Erdenleben. Und dieses Erarbeiten ist nicht etwa eine Wiederholung des Erdenlebens, sondern das schließt Betätigungsweisen, Wesenhaftes in sich, das größer und gewaltiger ist, selbstverständlich, als all das, was auf Erden erlebt werden kann. Das Zubereiten des künftigen Erdenlebens unter den Erfahrungen der geistigen Welt, das ist es, was der Mensch zunächst für sich erlebt im nachirdischen Leben.

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