Die Erlebnisse Des Menschen Im Ätherischen Kosmos
Jetzt habe ich Ihnen dieses Herabsteigen des Menschen geschildert, bis er in die Planetensphäre eintritt. Dann kommt eine Zeit, nachdem schon der Mondeneinfluß da war, eigentlich eben begonnen hat, wo der Mensch jenen Geistkeim seines physischen Leibes, der aber schon sehr stark zusammengeschrumpft ist — die Ausdrücke sind natürlich grob, aber Sie werden sie nicht mißverstehen -, verliert. Dieser Geistkeim des physischen Leibes senkt sich früher herunter als der Mensch selbst, er wird einem Eiternpaare übergeben, senkt sich ein in einen befruchteten Menschenkeim, bildet da das Wachstumselement, bevor der Mensch selbst herabgestiegen ist. Es ist also gewissermaßen eine Zeit da, wo der Mensch schon diesen physischen Keim dem Erdenleben übergeben hat, wo er gewissermaßen herunterschaut auf die Erde: Das soll er werden, der Mensch, dem ich zugehören werde -, wo der Mensch selbst aber noch für kurze Zeit frei im Kosmos lebt. Da zieht der Mensch jetzt aus der ätherischen Welt des Kosmos die Kräfte zu seinem Ätherleib zusammen, so daß er dann seinem Wesen nach besteht aus Ich-Wesenheit, astralischem Leib und ätherischem Leib. Und nachdem er sich so seinen Ätherleib erworben hat, schließt er sich nun zusammen mit dem, was sein physischer Keim geworden ist, den er selbst zuerst heruntergeschickt hat.
Cite:
GA 218/1922-12-07/p025 · edition original