Erster Vortrag

GA 219/1922-11-26/p004 ·1922-11-26 · original (original)
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Es ist ja allerdings bei allen diesen Dingen zu bemerken, daß der allgemeine Rückgang in der Zivilisation der Gegenwart sich außerordentlich stark bemerkbar macht, so daß die Besucherzahl natürlich längst nicht die Höhe erreicht, die sie erreichen würde, wenn wir nicht in einer im allgemeinen so außerordentlich schwierigen Zeit lebten. Das ist ja überall zu bemerken, und das ist etwas, was um so mehr dazu auffordert, das, was Anthroposophie dieser Zivilisation der Gegenwart geben kann, in einer intensiven Weise zur Geltung zu bringen. Ich möchte sagen: jeder Schritt nach vorwärts beweist einem gerade dieses. Zu meiner ganz besonderen Befriedigung habe ich zu bemerken, daß gerade in Den Haag in dieser Zeit die eurythmischen Vorstellungen, die dort in dem Hause der Königlichen Schauburg stattfinden konnten, in einer außerordentlich günstigen Weise aufgenommen worden sind. Es ist nach den Vorstellungen die Ansicht von den verschiedensten Seiten geäußert worden, daß man, je öfter man solche eurythmischen Vorstellungen sieht, desto mehr in den eigentlichen Geist dieses Versuches einer künstlerischen Neuschöpfung eindringen kann.

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