Erster Vortrag
Wenn wir nun in jenem Zustande leben, der da verfließt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, so können wir nicht in dem gleichen Sinne von unserem Innern sprechen. Denn in dem Augenblick, wo wit durch die Pforte des Todes gehen, ja schon in dem Augenblick, wo wir in den Schlaf hinübergehen, wenn da auch das Bewußtsein herabgelähmt ist — die bewußtlosen Lebenszustände laufen doch so ab, wie ich sie dargestellt habe -, befinden wir uns in einem solchen Zustande, daß wir eigentlich da die ganze Welt, das Weltenall als unser Inneres bezeichnen können.
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GA 219/1922-11-26/p009 · edition original