Erster Vortrag

GA 219/1922-11-26/p038 ·1922-11-26 · original (original)
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Dabei aber vollzieht sich noch etwas ganz Gewaltiges: dabei vollzieht sich dieses, daß der Mensch, indem er aus dem Himmlischen in das Irdische tritt, nur die eine Seite des Ätherischen erlebt. Das Ätherische ist ausgebreitet innerhalb der ganzen Planeten- und Sternensphäre. Aber in dem Moment, wo sich die himmlischen Fähigkeiten in die irdischen Fähigkeiten verwandeln, verliert der Mensch das Erlebnis der kosmischen Moralität. Wenn man die Orientierung unter den Wesen der höheren Hierarchien erlebt, dann erlebt man sie nicht bloß mit Naturgesetzen durchsetzt, sondern man erlebt sie als moralische Orientierung. Da ist alles zugleich moralisch. Ebenso spricht der Logos in dem Menschen, nicht wie die Naturerscheinungen amoralisch - wenn auch nicht antimoralisch, aber amoralisch sprechen die Naturerscheinungen -, der Logos spricht mit Moralität. Und ebenso leuchten die Weltgedanken im Sinne der Moralität.

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