Vierter Vortrag

GA 219/1922-12-15/p013 ·1922-12-15 · original (original)
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Die Möglichkeit, daß wir Erlebnisse haben zu einer bestimmten Zeit und dann nach einiger Zeit aus den Tiefen unseres Menschenwesens etwas heraufholen können, was in unser Bewußtsein herein Bilder von diesen Erlebnissen bringt, also die Kraft des Gedächtnisses, die wir im irdischen Leben so notwendig haben, ist ein schwacher Abglanz, ein Schatten unseres selbständigen Lebens in der geistigen Welt. Wir würden hier auf der Erde nur im Augenblicke leben können, nicht in unserer ganzen irdischen Vergangenheit bis ein paar Jahre nach der Geburt hin, wenn wir nicht auch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt in die Lage kämen, gewissermaßen aus dem Weltenwesen herauszugehen und ganz mit uns selber zu sein.

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