Siebenter Vortrag

GA 219/1922-12-22/p031 ·1922-12-22 · original (original)
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Auch wiederum aus dieser Auseinandersetzung können Sie sehen, warum in älteren Zeiten, wo unter den orientalischen Völkern eine instinktive Art des geistigen Anschauens erstrebt worden ist, der Atmungsprozeß durch besondere Atmungsübungen zu einem bewußten Vorgang gemacht werden sollte. Man tritt, sobald der Atmungsprozeß bewußt wird, in eine geistige Welt ein. Ich brauche heute nicht wieder zu sagen, daß jene älteren Übungen von dem heutigen Menschen mit seiner veränderten Konstitution nicht wiederholt werden sollen, sondern durch andere zu ersetzen sind, die Sie in den genannten Büchern beschrieben finden. Aber für beide Arten von Erkenntnissen - für die Erkenntnis der älteren mystischen Clairvoyance, für die Erkenntnis der neueren exakten Clairvoyance — gilt das: daß man durch wirkliche Beobachtung derjenigen Vorgänge, die sich im Menschen innerlich abspielen, zugleich in die geistige Welt hineinkommt.

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