{"corpus":"steiner","locus":"GA 221/1923-02-04/p035","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"In der zweiten Phase war es notwendig, daß das Aufnehmen sich etwas vermischte mit einem Verständnis; daß zum Beispiel Leute aus der Welt herankamen, die diese Außenwelt auch wirklich kannten, kannten als Wissenschaftler, kannten als Praktiker; die also ein Urteil gewinnen konnten, daß dasjenige, was ihnen von der Anthroposophie entgegengetragen wurde, auch für Wissenschaft und Lebenspraxis einen Wert habe. Man brauchte aber noch nicht selber tätig zu sein, man brauchte bloß mit einem gesunden Urteil über die Außenwelt das Anthroposophische aufzunehmen. In der ersten Phase der Anthroposophie brauchte man bloß ein Mensch mit einem warmen Herzen und mit einem gesunden Menschenverstande zu sein, und man konnte zu dem Anthroposophischen ja sagen. Gewiß, das muß ja durch alle Phasen der anthroposophischen Bewegung hindurch dasein, daß solche Menschen mit einem warmen Herzen und mit einem gesunden Menschenverstand die Anthroposophie aufnehmen. Aber es muß auch immer einige Menschen geben, welche die andere Welt gründlich kennen und von dem Gesichtspunkt der anderen Welt aus, eben wissenschaftlich oder als Praktiker, dasjenige beurteilen können, was aus geistigen Welten in der Anthroposophie auf die Erde heruntergetragen wird.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"III. Der Nachtmensch und der Tagesmensch. In Das Reine Denken Kann Das Ich-Wesen Hineingeschoben Werden","site_heading":null,"date":"1923-02-04","location":null,"word_count":180,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/221/1923-02-04/p035","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/221/1923-02-04/p035"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/221/1923-02-04/p035","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 259/1923-02-04","ga":"259","lecture":"1923-02-04","kind":"reprint","relation":"the same text served under another volume (a reprint or another edition)"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."}}