Wiedergewinnung des lebendigen Sprachquells durch den Christus-Impuls

GA 224/1923-04-13/p035 ·1923-04-13 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Wir sehen, wie innig dasjenige, was fortfloß in der Entwickelung, die ihre Kulmination im Mysterium von Golgatha hatte, zusammenhing mit dem Logos oder dem Wort. Aber das Ganze hängt ja zusammen mit dem universellen Ereignis der Menschwerdung und des Durchgehens durch den Tod von seiten des Christus. In der Zeit, in der man so sagte: «Im Urbeginne war das Wort, und das Wort war bei Gott, und ein Gott war das Wort», fühlte man das Wort vor allen Dingen im Seelischen weben. Nun kam durch das Mysterium von Golgatha eine Zeit, wo der Christus in einem Menschenleibe da war den Christus sah man durch das Wort -, wo das Wort eingezogen war in den physischen Menschen: «Und das Wort ist Fleisch geworden.»

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/224/1923-04-13/p035.json
Cite: GA 224/1923-04-13/p035 · edition original