Drei Etappen des Erwachens der menschlichen Seele

GA 224/1923-04-28/p012 ·1923-04-28 · original (original)
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Und wenn wir die Sprache betrachten: gerade dieselbe Bedeutung, die der Idealismus der Gedanken hat für den Verkehr mit den Angeloi, hat der Idealismus der Gesinnung für den Verkehr des Menschen während des Schlafes mit den Archangeloiwesen. Derjenige Mensch, der in seine Worte hineinzugießen vermag, wenn er sie an einen andern richtet, Wohlwollen, gütige Gesinnung, die sich hinüberlebt in die Seele des andern, die nicht an den Menschen vorübergeht, sondern mit dem Interesse, das man für den Menschen haben kann, auf ihn eingeht, jene Gesinnung, die man als idealistisch-wohlwollende Gesinnung bezeichnen kann, die ist es, die auch der Sprache den Wohllaut gibt. Wenn Astralleib und Ich in den Schlaf übergegangen sind, gibt sie dem astralischen Leib und dem Ich, die auch an der Sprache beteiligt sind, die Kraft, in die Nähe der Archangeloiwesen zu kommen, während die unsoziale, egoistische Gesinnung es ist, die diese Kräfte zerstreut in die Welt der ahrimanischen Elementarwesen; so daß der Mensch, wenn er in den Schlaf kommt und er die Sprache nicht in idealistischer, richtiger Weise gebraucht hat, sich eigentlich entmenscht.

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