{"corpus":"steiner","locus":"GA 224/1923-05-07/p016","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Das war etwas, was man in Eingeweihtenschulen schon durchaus wußte, was man natürlich auch heute wissen kann: daß um die Zeit des Mysteriums von Golgatha der menschliche physische Leib so weit im Verfall war, daß die Menschen, die dazumal verkörpert waren, oder die kurz nachher verkörpert waren, so etwa bis gegen das 4. Jahrhundert hin, vor der Gefahr standen, die Erde wüst und leer zu lassen, in der Zukunft keine Möglichkeit zu finden, herunterzusteigen aus der geistig-seelischen Welt und einen physischen Körper aus physischen Erdenmitteln heraus zu formen. Diese Gefahr war da. Es hätte also der Mensch eigentlich seiner Erdenbestimmung untreu werden müssen. Das Zusammenwirken der ahrimanischen und der luziferischen Mächte hatte es in der Tat so weit gebracht, daß zur Zeit des Mysteriums von Golgatha die Menschheit eigentlich auf der Erde aussterben sollte. Und durch dasjenige, was mit dem Mysterium von Golgatha geschehen ist, wurde, man möchte sagen, die Menschheit von dem Aussterben geheilt. Es wurde dem physischen Leib des Menschen wiederum eine entsprechende Frische beigebracht, so daß die Menschen nun die weitere Erdenentwickelung so durchmachen können, daß sie wiederum herunterkommen können aus geistig-seelischen Welten und die Möglichkeit haben, überhaupt physische Leiber zu bewohnen. Das war die ganz reale Wirkung des Mysteriums von Golgatha.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Die Himmelfahrtsoffenbarung und das Pfingstgeheimnis","site_heading":null,"date":"1923-05-07","location":null,"word_count":205,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-07/p016","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-07/p016"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/224/1923-05-07/p016","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"also_served_as":{"lectures":["1923-05-07_02"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."}}