Die Himmelfahrtsoffenbarung und das Pfingstgeheimnis

GA 224/1923-05-07/p030 ·1923-05-07 · original (original)
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Hier haben Sie allerdings den Unterschied zu denjenigen Menschen, die sozusagen nichts wissen wollen von dem Mysterium von Golgatha. Für ihre Leiber, für die Möglichkeit ihres Erdenlebens hat der Christus sein Erdenwerk auf Golgatha getan. Er hat es auch für die ungläubigsten Heiden getan. Für das Geistig-Seelische ist aber notwendig, daß der Christus-Impuls sich auch in den Schlafzuständen in die Seele des Menschen senken kann. Dazu ist notwendig, daß der Mensch wissentlich sich bekennt zu dem Inhalte des Mysteriums von Golgatha. Die richtige geistige Wirkung vom Mysterium von Golgatha kann also nur hervorgehen aus der richtigen Anerkennung des Inhaltes des Mysteriums von Golgatha. Das heißt, das mußte für die Erdenmenschheit eintreten, daß auf der einen Seite erkannt wird: Den enteilenden, den immerfort nach der Sonne sich aufschwingenden Ätherleib hält der Christus; aber des Menschen seelisch-geistiges Wesen, sein Ich und sein astralischer Leib, die müssen den Christus-Impuls empfangen - indem sie sich durch das Bekenntnis dazu vorbereiten während des Wachens - in dem Zustande zwischen dem Einschlafen und Aufwachen.

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Cite: GA 224/1923-05-07/p030 · edition original