{"corpus":"steiner","locus":"GA 224/1923-05-23/p023","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Während wir schlafen, sind wir mit unserem Ich und astralischen Leib außerhalb des physischen Leibes und des Ätherleibes. Aber da leben wir zurück — namentlich mit der moralischen Bedeutung - alles das, was wir bei Tage getan, gesprochen und gedacht haben. Das leben wir zurück. Wir bereiten uns unser Karma für das nächste Erdenleben vor, und das erscheint in Bildern schon zwischen dem Einschlafen und dem Aufwachen. Aber diese Bilder sind noch sehr ungeschickt, denn wenn wir dann beim Aufwachen in den physischen Leib wieder hinein wollen, dann paßt das noch nicht recht hinein. Wir können nicht makrokosmosgemäß vorstellen. Wir stellen statt dessen etwas ganz anderes vor, vielleicht eine «gesalzene Großmutter». Das ist, weil wir mit Bezug auf das, was wir schon ausgebildet haben, nicht die Anpassung an den physischen Menschenleib verstehen, und diese Anpassung an den physischen Menschenleib ist unendlich schwierig. Wir eignen sie uns an in jener Zusammenarbeit, die ich geschildert habe, mit den Wesen der höheren Hierarchien zwischen Tod und neuer Geburt. Da muß das innere Seelisch-Geistige, das sonst im Traum oftmals so ungeschickt hineinsteigt, dies erst wieder ausgleichen, wenn das ganze Schlafbewußtsein wiederum überwunden ist und der Mensch ohne sein Zutun in seinen alten physischen Leib wieder untergetaucht ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Die Schaffung eines Michael-Festes aus dem Geiste heraus Die Rätsel des inneren Menschen","site_heading":null,"date":"1923-05-23","location":null,"word_count":203,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p023","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p023"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/224/1923-05-23/p023","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 259/1923-05-23","ga":"259","lecture":"1923-05-23","kind":"reprint","relation":"the same text served under another volume (a reprint or another edition)"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."}}