Unser Gedankenleben in Schlafen und Wachen und im nachtodlichen Dasein

GA 224/1923-06-21/p019 ·1923-06-21 · original (original)
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Diese Dinge werden einmal in das allgemeine Menschenbewußtsein übergehen, und man wird dann erst sehen, in welch eingeschränktem Maße das gilt, wovon heute eine zwar richtige, aber außerordentlich beschränkte Wissenschaft immer wieder redet: die Vererbung. Die physische Vererbung kann erst dann dem Menschen klarwerden, wenn er weiß, welchen Anteil an den physischen Vererbungsgestaltungen diejenigen Kräfte selbst haben, mit denen er schon aus der geistigen Welt an seiner ganzen Ahnenfolge beteiligt ist. Wenn wir hier mit unserer physischen eingeschränkten Wissenschaft darauf hinweisen, wie wir diese oder jene Eigenschaft unseres Ururgroßvaters haben, so müssen wir nicht vergessen, wie wir, schon als dieser Ururgroßvater lebte, von der geistigen Welt unser Interesse hatten an dem, wie unser Ururgroßvater war, wie wir hineinwachsen in dasjenige, was sich dann äußerlich in den Eigenschaften von Generation zu Generation ausbildet. Wir wachsen ja hinein von der geistigen Welt aus.

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