Unser Gedankenleben in Schlafen und Wachen und im nachtodlichen Dasein
Diese Dinge werden auch später einmal, wenn Anthroposophie mehr in die Zivilisation der allgemeinen Menschheit hineinkommt, _ ihre praktische Bedeutung gewinnen. Man ermißt gar nicht, wieviel Mutlosigkeit, Energielosigkeit der Seelen heute auf eine halbbewußte, unbewußte Art aus den Gedanken der Vererbung herkommt, weil namentlich die Wissenschaft von diesen Vererbungsverhältnissen in einer ganz unzulänglichen Weise nur sprechen kann. Aber diese Dinge sind schon selbst in die Kunst übergegangen, sind in das allgemeine Menschendenken übergegangen.
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GA 224/1923-06-21/p020 · edition original