Mauthners «Kritik der Sprache» Die Unzulänglichkeit heutigen Denkens, aufgezeigt an Rubner und Schweitzer

GA 224/1923-07-04/p008 ·1923-07-04 · original (original)
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Man sagt heute, die seelischen Fähigkeiten seien in der Hauptsache Denken, Fühlen, Wollen. Aber es sollten die Menschen nur einmal sich ehrlich klarmachen wollen, was sie bei diesen Ausdrücken Denken, Fühlen, Wollen verstehen. Es würde ihnen bald der Glaube ausrauchen, daß sie dabei auf Reales hinschauen. Ich möchte heute nur davon sprechen, wie Anthroposophie verdeutlichen kann, daß man ja mit dem gewöhnlichen Bewußtsein gar nicht in der Lage ist, in dieser Beziehung auf ein voll Reales hinzuschauen. Und das, was ich heute einleitend andeuten möchte in dieser Hinsicht, das werde ich dann im nächsten Vortrag weiter ausführen, denn es obliegt mir heute, noch vor allen Dingen auf eine andere Seite hinzuweisen.

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