Mauthners «Kritik der Sprache» Die Unzulänglichkeit heutigen Denkens, aufgezeigt an Rubner und Schweitzer

GA 224/1923-07-04/p041 ·1923-07-04 · original (original)
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Ja, er kommt in dieser negativen Charakteristik sehr weit. Er bemerkt nämlich, daß es da Leute gibt, die doch schon gefühlt haben, daß dieses Denken, der Gehirnsport, nicht zu den Quellen des Daseins führt. Daher haben sie gesagt: Na, wollen wir überhaupt dieses ganze Denken kassieren und auf einem Gefühls- oder Glaubensweg, auf einem mystischen Wege zum Wahren kommen. - Das sieht er ein, und da er ein scharfer Denker selber ist, bis zu gewissen Grenzen, so stellt er eine merkwürdige Frage. Die Frage heißt: «Philosophische, geschichtliche und naturwissenschaftliche Fragen, denen er nicht gewachsen war, gingen über den früheren Rationalismus wie Lawinen nieder und begruben ihn auf dem Wege. Die neue denkende Weltanschauung muß sich aus diesem Chaos herausarbeiten. Alles was tatsächlich ist, auf sich wirken lassen, durch alle Arten von Überlegen und Erkennen hindurchgehend» - ja, wenn er jetzt nur ein bißchen durch Erkennen und Überlegen hindurchginge: das Haus soll schön und wetterfest sein -, «strebe sie auf die letzte Bedeutung des Seins und des Lebens zu, ob sich etwas davon enträtseln lasse,

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