II. Das Mysterium des Kopfes und das des unteren Menschen

GA 225/1923-05-06/p025 ·1923-05-06 · original (original)
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Also Überschätzung des Kopfes, das ist schon Materialismus. Man will bloß die Materie und will auch den Geist bloß als Materie haben. Deshalb findet man heute in unseren physiologischen, in unseren wissenschaftlichen Darstellungen den Kopf so beschrieben, wie er beschrieben wird, weil man den Geist nur materiell haben will. Das ist er, aber im Kopfe. Nur natürlich weiß man nichts davon, daß, bevor dieser Kopf den Geist bis zur leiblichen, das heißt materiellen Bildhaftigkeit herunterbringen konnte, er durchgehen mußte durch das ganze Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Daß überhaupt dieses materielle Abbild des Geistes des Menschen im Kopf hat entstehen können, dem mußte eine lange geistige Entwikkelung vorangehen. Diese materielle Wunderbildung des menschlichen Gehirns ist der Abschluß einer wunderbaren Geistesentwikkelung. Aber man will bloß auf das Materielle sehen, will auch bloß den Geist in seiner materiellen Form gelten lassen.

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