IX. Drei Perspektiven der Anthroposophie Die seelische Perspektive

GA 225/1923-07-21/p021 ·1923-07-21 · original (original)
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eins. Und solange wir als Erdenmensch wachend sind, müssen wir von einer innigen Einheit des Geistig-Seelischen und des Physisch-Leiblichen sprechen. Wenn man aber das Geistig-Seelische von dem Physisch-Leiblichen so absondert, wie es Eduard von Hartmann intellektuell tut, dann würde dem die folgende Wirklichkeit entsprechen: eine Wirklichkeit, die dann einträte, wenn wir aufwachend zwar hineingingen in unseren physischen und Ätherleib, aber nicht mit ihnen verschmelzen würden, sondern unverschmolzen mit ihnen in ihnen nur wohnen würden. Der unbewußte Geist wohnt nach Eduard von Hartmann in dem Leibe und wird dadurch im physischen Erdenleben bewußt. Er denkt also etwas, das, wenn es in der Wirklichkeit eintreten würde, so wäre, wie wenn wir aufwachend zwar hineingingen in unseren physischen und Ätherleib, aber nicht mit ihnen verschmelzen würden - sondern da drinnen wohnen würden, herumschauen würden, wie wir in einem Hause herumschauen, überall innen alles schauen würden -, also abgesondert im Innern sein würden. Was würde aber dann eintreten?

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