IX. Drei Perspektiven der Anthroposophie Die seelische Perspektive

GA 225/1923-07-21/p024 ·1923-07-21 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Das brachte ihn zu folgender Konklusion: Er kam zu dem Schlusse eines restlosen Pessimismus. Selbstverständlich, der Pessimismus würde erlebt werden, wenn wir aufwachend von unserem physischen Leibe abgesondert wären. Eduard von Hartmann hat ihn erdacht. Und was gibt er als das Resultat seines Denkens an? Die Welt ist die denkbar schlechteste. Die Welt enthält die größte Menge von Übel und Schmerz, und die wirkliche Kulturentwickelung der Menschheit kann nur darin bestehen, die Welt allmählich auszulöschen, zu vernichten. Und am Ende der «Philosophie des Unbewußten» taucht ja ein Ideal auf.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/225/1923-07-21/p024.json
Cite: GA 225/1923-07-21/p024 · edition original