IX. Drei Perspektiven der Anthroposophie Die seelische Perspektive

GA 225/1923-07-21/p061 ·1923-07-21 · original (original)
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Das hat der Dämon des Zeitalters dem Intellekt des Zeitalters gesagt. Der Dämon des Zeitalters wird sich oftmals hören lassen, wenn man das Seelische nicht wird erkennen wollen. Dann wird es diesem Intellekt so erscheinen, wie der Mensch es wirklich erleben würde, wenn er aufwachend untertauchen würde in seinen physischen und Ätherleib und sich nicht mit ihnen vereinen würde, sondern innerlich getrennt von ihnen bliebe. Denn dieser Intellekt ist fremd dem Menschenwesen, er emanzipiert sich vom Menschenwesen. Der Intellekt, der mit dem Menschenwesen verbunden ist, ringt sich aus dem Erdenbewußtsein herauf zu anderen Bewußtseinszuständen. Für den Intellekt, der sich nur an die Erde bindet, aber dann sich abtrennt, daher nur das Spiegelbild des Intellektes hat, für den werden alle übrigen Bewußtseinszustände das unendliche Meer des Unbewußten. Die menschliche Seele hört auf, sich ihres himmlischen Ursprungs bewußt zu werden, sich ihrer Selbständigkeit gegenüber dem Erdenleben bewußt zu werden.

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